verrönscht und zugenetzt!

Die verrönscht und zugenetzt soll eine Offene Jugenzeitung sein und den herkömmlichen kommerziellen (Regional-)Medien eine Publikation "von unten" entgegen setzen. Dieser wurde neben einem offenen Charakter der Anspruch gegeben, den herrschenden Verhältnissen einen kritischen Blick entgegen zu werfen und sich mit selbstorganisiertem Leben und emanzipatorischer Politik zu beschäftigen. Sie soll aber keine Einbahnstraße sein, sondern ebenso als Diskussionsmedium genutzt werden.

Der bereits erwähnte offene Charakter soll dadurch, dass es prinzipiell jeder möglich sein soll Artikel in dieser Zeitung zu veröffentlichen oder sich anderweitig an deren Entstehungsprozess zu beteiligen, gewährleistet werden. Zur Realisierung dessen dient dieses Wiki zur Einreichung, Bearbeitung und dem Layouten von Artikeln. Unterstützt wird diese Plattform durch eine mailingliste. Dort wird alles wichtige besprochen. Redaktions- und andere Treffen werden öffentlich angekündigt und für alle Interessierten zugänglich sein. Eine Zensur auf dem Wiki und in der Zeitung soll grundsätzlich nicht stattfinden. Bei groben inhaltlichen Verfehlungen sollen die entsprechenden Artikel argumentativ zerlegt (wenn's ganz hart kommt) beziehungsweise kritisiert und diskutiert werden. Ob und wie das passiert hängt natürlich von den Leser_innen und Schreiber_innen ab.

Diese Offenheit verbietet eine genaue thematische Eingrenzung des Inhalts. Was letztendlich in der Zeitung steht, kommt auf dich an. Alles ist erlaubt, also trau dich!

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Sprache

Hier sollen nicht durchgehend "männliche" Formulierungen benutzt und behauptet werden, damit sei keine Diskriminierung verbunden, da alle Geschlechter gemeint seinen. Sprache ist auch Ausdruck gesellschaftlicher Realitäten. Auch wenn "Emanzipation" und "Gleichberechtigung" obligatorische Schlagwörter geworden sind, ist diese Gesellschaft noch weit entfernt von ihrer tatsächlichen Umsetzung.

Schon vor Jahrzehnten entstanden in der Gender-Debatte Ansätze für eine Sprachregelung, die das ernsthafte Streben nach der Aufhebung der Stigmatisierung auch sozial konstruierter und konditionierten Geschlechtern signalisiert.

Hier werden autorInnenabhängig für manche Menschen ungewöhnlich erscheinende Sprachkonventionen verwendet. Beispiel: der Großbuchstabe (z.B. "I") wird von einigen AutorInnen benutzt, um anzudeuten, dass sowohl "männliche" als auch "weibliche" Form gemeint sind.

Manche AutorInnen verwenden Endungen wie "-i"/"-is" etc. Dies soll nicht nur eine sprachliche Gleichberechtigung von "Mann" und "Frau", sondern auch all derer symbolisieren, die sich in derartige Schemata nicht einordnen wollen/können. Demnach steht "-a" für den weiblichen Singular, "-as" für den Plural. "-o" bzw. "-os" verkörpern den männlichen Part und "-i" bzw. "-is"" stehen als Synonym für geschlechtsunabhängige Bezeichnungen.

Manchmal wird auch die Endung "_in"/"_innen" verwendet. Das bedeutet soviel wie: "männliche, weiblich und die ganze Bandbreite an möglichen Geschlechtern dazwischen".

(von Grünes Blatt geklaut.)

Impressum

Redaktion verrönscht und zugenetzt c/o react!OR
Frühling Str. 17
87439 Kempten

Verantwortlicher Redakteur: Sebastian Lipp

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